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16.06.2010
Lindauer Inselbahnhof für Bodensee-S-Bahn erhalten

 
Der Inselbahnhof in Lindau ist als Taktknoten des regionalen Verkehrs für eine leistungsfähige Bodensee-S-Bahn notwendig. Er ist mit allen Bahnsteigen zu erhalten, zu sanieren und zu elektrifizieren. In Reutin genügt für den Fern- und Regionalverkehr eine Haltestelle. Weitere Haltestellen sind in der Region Lindau sinnvoll. Die Hälfte der Bahnfläche auf der Insel und die Flächen des Güterbahnhofs Reutin sind nach der Elektrifizierung für andere Nutzungen verfügbar. Diese Meinung vertraten Mitglieder unserer Initiative mit einem Referat auf einer gut besuchten Veranstaltung der SPD Lindau.
 
Inselbahnhof als Taktknoten einer Bodensee-S-Bahn, Homepage der SPD Lindau, 11.06.2010
Bodensee-S-Bahn braucht den Inselbahnhof, Lindauer Zeitung, 14.06.2010


21.05.2010
Fünf Jahre aktiv für die Bodensee-S-Bahn

 

Mitglieder aus den Sektionen der „Pro Bahn“ und der „Verkehrsclubs“ am Bodensee engagieren sich seit fünf Jahren für die Bodensee-B-Bahn. Sie haben sich kürzlich zu einem Verein zusammengeschlossen, um ihr Konzept wirksamer zu vertreten. Am schwierigsten sind Verbesserungen des grenzüberschreitenden Verkehrs, weil dafür in jedem Land die Fahrpläne zu koordinieren und Teile der Infrastruktur auszubauen sind. Ein Schwerpunkt des Vereins ist zurzeit der Inselbahnhof Lindau. Dieser muss für einen leistungsfähigen Regionalverkehr erhalten bleiben.

 

Medienmitteilung der Initiative Bodensee-S-Bahn vom 21. Mai 2010 (als pdf)


29.01.2010
Wann sind die Bahnstrecken Lindau-München und Lindau-Friedrichshafen-Ulm elektrifiziert?


Die Schwäbische Zeitung berichtete am 15. Januar, dass die Deutsche Bahn die Elektrifizierung der Bahnstrecke durch das Allgäu beschlossen hat. Es sei aber noch nicht gesichert, dass moderne Züge wie geplant ab 2015 verkehren.
Nur ein paar Tage später wurden bisher geheime Planungen bekannt, nach denen die Deutsche  Bahn den Ausbau verschiedener Strecken bis nach 2025 aufschieben oder ganz aufgeben will. Dazu sollen auch die Strecken durch das Allgäu und die Südbahn von Ulm nach Lindau gehören. Diese Meldung wurde am 29. Januar für die Südbahn durch die Landesregierung in Stuttgart im Südwestdeutschen Rundfunk SWR dementiert.

 

 

"Bahn beschließt Elektrifizierung München – Lindau", Schwäbische Zeitung, 15.01.2010

"Land hält an Plänen für Südbahn fest", Südwestdeutschen Rundfunk SWR, 29.01.2010


09.12.2009
ÖBB-Rheinbrücke Lustenau: Vision und Realität

Die ÖBB stellte kürzlich in Lustenau ihr Neubau-Projekt der Eisenbahnbrücke über den Alpenrhein vor. Die Brücke für den Hochwasserschutz wird ergänzt durch einen Ausbau der Strecke vor und nach der Brücke. Die Vision ist eine internationale Hochleistungsstrecke für den regionalen und den interregionalen Verkehr mit attraktivem Fahrplan und kürzeren Fahrzeiten. Die Realität ist eine neue Einspurbrücke an einer der wichtigsten Hauptstrecken am Bodensee. Diese wird schon in 10 bis 20 Jahren mit dem heute absehbaren Verkehr überlastet sein. Deshalb wiederholt die „Initiative Bodensee-S-Bahn“ ihren Appell vom letzten August an die zuständigen Behörden: Dieser Steilpass des Hochwasserschutzes muss für die Bahn besser genutzt werden: ohne Mehrkosten eine Doppelspurbrücke.

 

Medienmitteilung der Initiative Bodensee-S-Bahn vom 9. Dezember 2009 (als pdf)
Brief an die Behörden 9.Dezember 2009 (als PDF)
Variante Linienführung ÖBB-Rheinbrücke Lustenau (als PDF)


23.10.2009
Parlamentarier-Konferenz Bodensee


Der Bahnverkehr über die Landesgrenzen war das Thema an der 33. Sitzung der Parlamentarier-Konferenz Bodensee am 23. Oktober. In Arbon trafen sich die führenden Parlamentarier der Euregio Bodensee und informierten sich über die Themen „NEAT-Zulaufstrecken“, „Bodensee-S-Bahn“, „Öffentlicher Verkehr und Tourismus“ und „Schienengüterverkehr“. Paul Stopper, Verkehrsplaner und Mitglied der Initiative Bodensee-S-Bahn“ war einer der Referenten. Die Parlamentarier wollen sich stärker für den Verkehr auf der Schiene engagieren.

Thurgauer Zeitung 24.10.2009:
Domenico Grilli „Wunsch nach S-Bahn um den Bodensee“


10.08.2009:
Neue OeBB-Rheinbrücke Lustenau muss für Doppelspur gebaut werden.

Die OeBB will die Rheinbrücke in Lustenau für den Hochwasserschutz neu und höher bauen. Das ist eine einmalige Gelegenheit, ein weiteres Stück der Hauptstrecke Zürich-Bregenz-München auf Doppelspur auszubauen statt nur wie geplant wiederum einspurig. Dafür setzt sich bei diesem Jahrhundertbauwerk die „Initiative Bodensee-S-Bahn“ ein. Alle Länder der Euregio Bodensee wollen in Zukunft viel mehr Verkehr von der Strasse auf die Schiene verlagern. Dafür haben einspurige Strecken zu wenig Kapazität. Für den budgetierten Betrag von 40 Millionen Euro oder 60 Millionen Schweizer Franken sollte es möglich sein, eine doppelspurige Eisenbahnbrücke zu erstellen.

Medienmitteilung der Initiative Bodensee-S-Bahn vom 10. August 2009 (als pdf)

Brief der Initiative Bodensee-S-Bahn an die offiziellen Stellen am 7. August 2009:
Neue Rheinbrücke der Österreichischen Bundesbahnen bei Lustenau:
Begehren für doppelspurige statt einspurige Brücke (als pdf)

Presseaussendung der Landespressestelle Vorarlberg am 17.07.2009:
Fahrzeitverkürzung zwischen Bregenz und St. Gallen (als pdf)


29.06.2009:
„Verkehrsverbund Euregio Bodensee“: Thema beim Bodenseerat


Der Bodenseerat machte im Juni 2009 einen Verkehrsverbund am Bodensee zum Thema. Vertreter des Zürcher Verkehrsverbundes ZVV und der Verkehrskommission der IBK (Internationale Bodensee-Konferenz) informierten über ihre Erfahrungen. Im Kanton Zürich wurde ein Wirrwarr von Unternehmen und Tarifen innerhalb der letzten zwanzig Jahre zu einem erfolgreichen Verkehrsverbund entwickelt. hinter dem Bevölkerung und Behörden stehen. Auch in der Bodenseeregion wird das Angebot und die Infrastruktur für den Schienenkehr laufend verbessert. Es stehen dann am Bodensee nur noch die Landesgrenzen der freien Fahrt auf den Schienen im Weg. Diese Grenzen sind mit einem internationalen Verkehrsverbund abzubauen.


Leserbrief Wolfgang Schreier vom 29.06.2009 (pdf)


30.05.2009:
Sehr gutes Thurgauer Angebot im öffentlichen Verkehr.


Der Kanton Thurgau hat ein Konzept für den öffentlichen Verkehr in den Jahren 2010 bis 2015 erarbeitet und zur Vernehmlassung bis Ende Mai 2009 veröffentlicht unter www.ovt.tg.ch . Das Angebot für den Bahn-, Bus- und Schiffsverkehr ist jetzt schon für eine ländliche Region vorbildlich und wird weiter ausgebaut. An einigen anderen Orten der "Euregio Bodensee" wird ebenfalls schon ein guter Standard angeboten. Eine grosse Herausforderung für die Transportunternehmen werden schlanke Anschlüsse und durchgehende Züge über die Landesgrenzen bleiben. Die "Initiative Bodensee-S-Bahn" hat für das Thurgauer Konzept in ihrer Stellungnahme verschiedene Ergänzungen vorgeschlagen.


Stellungnahme zum Konzept Öffentlicher Regionalverkehr Kanton Thurgau 2010-2015 (als pdf)


28.02.2009:
S-Bahn soll im Halbstundetakt fahren.


In gut zehn Jahren sollen S-Bahnzüge die Städte und Gemeinden am östlichen Teil des Bodensees im Halbstundentakt verbinden. Stefan Stern, Ulrich Bauer und Paul Stopper von der "Initiative Bodensee-S-Bahn" hoffen deshalb, dass Stadt und Landkreis Lindau möglichst bald die Partner zwischen Friedrichshafen und St. Gallen an einen Tisch holen.

Lindauer Zeitung, 28.2.09,"S-Bahn soll Städte am See verbinden" (als pdf)


20.12.2008:
Bayern macht Weg frei nach München.


In 145 Minuten von St. Gallen nach München: In der bayrischen Landeshauptstadt wurde gestern der Finanzierungsvertrag für den 210 Mio. Euro teuren Ausbau der Strecke Lindau–München unterzeichnet.

Tagblatt, 20.12.2008: "Bayern macht Weg frei nach München." (Link)


20.11.2008:
Nächster Halt: Direkt vor Ihrer Haustür.


Nächster Halt Seemooser Horn: Wenn es nach Paul Stopper von der Initiative Bodensee-S-Bahn geht, soll es spätestens 2020 möglich sein, mit dem Zug im Halbstundentakt rund um den See zu fahren und an vielen Haltestellen ein- und auszusteigen. Der Verkehrsplaner sagt: „Die Bahn muss zu den Menschen kommen und nicht umgekehrt.“

Schwäbische Zeitung, 20.11.2008: "Nächster Halt: Direkt vor Ihrer Haustür" (als pdf)


18.10.2008:
Der Lindauer Inselbahnhof muss erhalten bleiben!


Nachdem von der Stadt früher nur gefordert worden war, die Regionalbahnen aus Friedrichshafen und Bregenz auf eine in Höhe der Alten Post auf der Insel endende Stichstrecke zu leiten, wurde dieses Jahr zum ersten Mal gefordert, auch die Züge aus dem Allgäu direkt auf die Insel zu führen. Einhellige Meinung der Initiative Bodensee-S-Bahn ist, dass der Lindauer Hauptbahnhof in seiner Lage und Funktion erhalten bleiben soll.

Zusammenfassung, Treffen der Initiative Bodensee-S-Bahn am 18.10.2008 in Lindau (als pdf)


16.10.2008:
Grenzüberschreitender „Fonds öffentlicher Verkehr“ gefordert.


Experten aus allen vier Anrainerstaaten fanden sich am 16. Oktober 2008 in
Friedrichshafen ein, um auf einer Tagung die Probleme des grenzüberschreitenden
Öffentlichen Personennahverkehrs in der Bodenseeregion zu diskutieren. Sie forderten die Einrichtung eines grenzüberschreitenden "Fonds öffentlicher Verkehr“. Dieser könnte wesentlich dazu beitragen, in den nächsten Jahren ein alle
Anrainerstaaten umfassendes, grenzüberschreitendes S-Bahn-Netz rund um
das „Schwäbische Meer“ aufzubauen und damit die verstopften Strassen zu entlasten.

Pressesendung
als Fazit aus der Tagung in Friedrichshafen am 16.10.2008 (als pdf)


04.07.2008:
Hans-Dietrich Koch ist nach langer Krankheit verstorben


Der Initiator des Projektes Bodensee-S-Bahn und Leiter der PRO BAHN Regionalgruppe "Lindau und Westallgäu", Hans-Dietrich Koch, engagierte sich in hohem Maß für die Verbesserung des öffentlichen Schienenverkehrs am Bodensee und im Westallgäu. Neben seinen Funktionen bei Pro Bahn Allgäu und - grenzüberschreitend - bei der Arbeitsgruppe "FAHRGAST - PRO BAHN Allgäu/Tirol" war es ihm ein großes Anliegen, den grenzüberschreitenden Schienenverkehr attraktiver zu gestalten. Er setzte sich unter anderem für die Elektrifizierung der Bahnstrecken ins Allgäu sowie die Einrichtung der "Bodensee-S-Bahn" ein und war Mitgründer und Hauptorganisator der "Plattform Zu(g)kunft Euregio Bodensee".
Wir werden Hans-Dietrich Koch in guter Erinnerung behalten und versuchen, das Projekt Bodensee-S-Bahn in seinem Sinne fortzusetzen.
Die Mitglieder der „Initiative Bodensee-S-Bahn“


15.03.2008:
Stellungnahme zum Massnahmekatalog der IBK.


Die „Initiative Bodensee-S-Bahn“ dankte der Verkehrskommission der IBK für ihre grosse, bisherige Arbeit und hat Änderungsanträge mit Begründung erarbeitet zum Kapitel „Öffentlicher Verkehr im Entwurf für das aktualisierte Bodenseeleitbild und den dazugehörigen Masssnahmekatalog vom 14.12.2008. Die Verbesserungen des Fahrplan- und Tarifangebots  sollen neben dem Schienen- und Schiffsverkehr ausdrücklich auch den Autobusverkehr umfassen. Neues Ziel sollte die Verlagerung des Güterfernverkehrs von der Strasse auf die Schiene werden inklusive optimale, regionale Verteilung.

Stellungnahme zum Massnahmenkatalog der IBK (15.03.2008, pdf)
Massnahmenkatalog zum Leitbild der IBK (14.12.2007, pdf)


24.01.2008:
Drei Länder – eine-Region – eine S-Bahn


Der langfristige Erfolg der florierenden Wirtschaftsregion Alpenrheintal hängt davon ab, wie zukunftsfähig wir unsere Mobilität gestalten. Acht Organisationen aus Liechtenstein, Vorarlberg und Werdenberg fordern eine Offensive im Ausbau des Schienenverkehrs.

Medienkonferenz vom 24.01.2008 (als pdf)

bwWoche, 14.1.2008, "Gebremste Fahrt" (als pdf)


20.11.2007
«Bodensee-S-Bahn auch ohne IGA sinnvoll»


Die Plattform Zu(g)kunft Euregio Bodensee bedauert das Scheitern der Verhandlungen zur Durchführung der Internationalen Gartenbau-Ausstellung (IGA) im 2017. Die in der Plattform zusammengeschlossenen Vertreter von Pro Bahn, VCD und VCS aus den drei Bodenseeländern fordern die 23 Städte und Gemeinden auf, als Alternative eine eigene Tri-nationale Ausstellung durchzuführen. Die Vorschläge für eine Bodensee-S-Bahn behalten auch ohne IGA 2017 ihre Gültigkeit.
Mehr im Bodensee-S-Bahn Konzept.

Medienmitteilung vom 20.11.2007


03.04.2006
Mit der Bahn zur internationalen Gartenbauausstellung


Die Plattform Zu(g)kunft Euregio Bodensee will zur grenzüberschreitenden Verkehrsplanung in den nächsten Jahren beitragen und einen internationalen Verkehrsverbund für die Bahn in der Euregio Bodensee und Alpenrheintal fördern. Mit dem Bodensee-S-Bahn Konzept hat die Plattform nun konkrete Vorschläge für eine verbesserte Bahnerschliessung hinsichtlich der Internationalen Gartenbau-Ausstellung erarbeitet.


03.12.2005
Zwei Jahrzehnte voraus – der Nahverkehr am Schweizer Bodenseeufer


„Auch wenn am Sonntag, 11.12.05, die Reaktivierung der Bahn-Haltepunkte Kluftern und Fischbach als Meilenstein im Ausbau des Nahverkehrsangebotes auf der Gürtelbahn gefeiert wird, können die erreichten Verbesserungen nicht darüber hinwegtäuschen, dass unseren Schweizer Nachbarn am Südufer des Bodensees ein weitaus attraktiveres Angebot zur Verfügung steht. In Sachen Infrastruktur, Fahrplan, Tarif und Fahrzeuge“, so Harald Sauter, Mitglied im Fahrgastverband Pro Bahn, „sind uns die Nachbarn schätzungsweise 20-25 Jahre voraus.“

Medienmitteilung von Pro Bahn am 3.12.2005 (als pdf)


12.12.2004
Neue Plattform «Zu(g)kunft Euregio Bodensee» gegründet


Die Interessengemeinschaft aus vier Ländern im Grossraum Bodensee-Alpenrheintal will zur grenzüberschreitenden Verkehrsplanung in den nächsten Jahren beitragen und macht Vorschläge für einen internationalen Verkehrsverbund in der «Euregio Bodensee».

Medienmitteilung
vom 12.12.2004 (pdf)

 

Letzte Aktualisierung: 2010-06-20 // 10:23
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